Willkommen bei der Rettungshunde-Abteilung des MV Oberhausen-Süd!

 

Ziel der Rettungshundeausbildung im DVG ist die Qualifizierung unserer Hunde für einen möglichen Einsatz in Hilfsorganisationen/ oder den sportlichen RH-Bereich.

Die 3 wesentlichen Säulen der Rettungshundeausbildung, sowohl im Sport als auch im Einsatz sind:

- ein gut veranlagter Hund,

- ein Hundeführer mit gutem Fachwissen und der Möglichkeit dieses auch praktisch   umzusetzen,

- eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer.

Welche Voraussetzungen muss ein Rettungshund für die Ausbildung haben?

Besonders geeignet sind gutartige, nervenfeste Hunde mit mittlerer Reizschwelle und Unterordnungsbereitschaft. Zudem muss der Hund über ausreichend Trieb- und Finderwillen verfügen. Gleichzeitig ist Ausdauer, sowohl im physischen, als auch im psychischen Bereich gefordert. Ein Rettungshund muss auch körperlich in der Lage sein, unwegsame Gelände- und Witterungsverhältnissen über längere Zeit zu trotzen, ohne in seiner Arbeitsbereitschaft nachzulassen. Daher sind sehr kleine oder sehr große Rassen aufgrund ihrer körperlichen Konstitution eher ungeeignet. Grundsätzlich eignen sich alle Rassen- und Mischlingshunden, die eine entsprechende Arbeitsbereitschaft erkennen lassen.

Was muss ich als Hundeführer beachten?

- Rettungshundearbeit bedeutet für den Hundeführer einen erheblichen Zeitaufwand

- die Ausbildung des eigenen Hundes

- Helfer-/Opfertätigkeiten für andere Rettungshunde-Teams

Erfüllen Hund und Hundeführer diese Vorrausetzung ist der Weg zum Rettungshunde-Team geebnet.

Ausbildungsinhalte:

- Nasenarbeit

- Unterordnung

- Gewandtheit

Rettungshundesparten:

- Fährte

- Fläche (wird derzeit beim MV Oberhausen-Süd) angeboten

- Trümmer

- Wasser

- Lawinenarbeit

 

Im Training lernen die Hunde unter Einsatz ihres hervorragenden Geruchssinnes, eine bestimmte Anzahl von Menschen ( Opfern) unter verschiedensten Bedingungen aufzufinden und anzuzeigen. Die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade in den Prüfungsstufen ergeben sich durch Anzahl und Lage der Opfer, der Größe des Suchgebietes und der zur Verfügung stehenden Zeit. Im Bereich Unterodnung und Gewandtheit werden Gehorsam- und Geschicklichkeitsübungen abgefragt.

Der Rettungshundesport bietet Prüfungen für Anfänger RH-E (Eignungsprüfungen) bis hin zur Weltmeisterschaft.

Rettungshundesport ist ein Teamsport und funktioniert auch nur in einem gut zusammenarbeitendem Team.

Haben wir Dein Interesse geweckt, komm gerne für ein Probetraining vorbei oder setze Dich mit den RH-Ansprechpartner in Verbindung.